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Jugendmedizin

Wissenswertes rund um die Jugendmedizin

Die Jugendmedizin bildet zusammen mit der Kindermedizin ein Teilgebiet innerhalb des Spektrums der Medizin und ist auch unter dem Begriff Pädiatrie bekannt. Sie befasst sich speziell mit Erkrankungen, die bei Jugendlichen vorkommen. Darüber hinaus ist auch das Patientenalter im Sinne der Entwicklungsstufe ein wichtiger Aspekt beim altersgerechten Umgang im Rahmen einer Behandlung. Weiterhin spielt die Berücksichtigung des unmittelbaren Umfelds von Jugendlichen eine Rolle, somit die Familie und die sozialen Kontakte.

Ein in der Jugendmedizin tätiger Arzt absolviert im Anschluss an das reguläre Studium der Medizin eine fachärztliche Weiterbildung von fünf Jahren Dauer.

Grundverständnis der Jugendmedizin

Fachärzte, die in der Jugendmedizin tätig sind, kümmern sich in der Regel um die gesamte medizinische Versorgung von Jugendlichen bis hinein in das Erwachsenenalter. Es entsteht üblicherweise eine persönliche und vertrauensvolle Arzt-Patienten-Bindung, die dem Alter des Jugendlichen Rechnung trägt. Die Jugendmedizin versteht sich hierbei nicht nur als zuständig für rein medizinische Fragen, sondern befasst sich gleichermaßen mit den sozialen und auch psychischen Themen, die den Jugendlichen betreffen.

Das Einbinden der engsten Angehörigen ist zentraler Bestandteil der Jugendmedizin. Im Gegensatz zum jüngeren Kindesalter ist hier jedoch auch ein Arztbesuch ohne Eltern möglich. Gerade im Jugendalter kann es vorkommen, dass Jugendliche sich ohne Hinzuziehen der Eltern vertrauensvoll an ihren Arzt wenden wollen. Die Jugendmedizin versteht sich dabei auch als Unterstützung für Jugendliche in der sensiblen Phase des Heranwachsens und Erwachsenwerdens.

Grundsätzlich ist die Jugendmedizin eng vernetzt mit den Einrichtungen des Kinderschutzes und engagiert sich entsprechend zu allen Belangen rund um das Kindeswohl. Alle in der Jugendmedizin tätigen Ärzte arbeiten zum Wohl und Schutz des Kindes auch mit anderen Einrichtungen des Gesundheitswesens zusammen sowie mit Schulen und Bildungsstätten.

Aufgabenfelder der Jugendmedizin

Prinzipiell ist die medizinische Versorgung von Jugendlichen ebenso breit gefächert wie die von Patienten im Erwachsenenalter. Die Versorgung umfasst das komplette medizinische Spektrum, von der akuten Versorgung über die regulären allgemeinmedizinischen Themen bis hin zu einer palliativen medizinischen Unterstützung bei Bedarf. Je nach Indikation kann die Zusammenarbeit mit weiteren Spezialisten erforderlich sein. Hier kommen neben den klassischen Fachärzten insbesondere die pädiatrischen und therapeutischen Fachbereiche hinzu.

Vorsorgeuntersuchungen sind ein wichtiger Bereich in der Jugendmedizin. Die fachliche Expertise rund um entwicklungspädiatrische Themen befähigt die Fachärzte für Kinder- und Jugendmedizin zur Durchführung der erforderlichen Untersuchungen vor dem Hintergrund des Entwicklungsstandes eines jeweiligen Jugendlichen. Hierbei gibt es eine große Vielfalt an fachübergreifenden Themen, die jeweils im Bedarfsfall mit einfließen können. Dazu zählen unter anderem Erziehungsberatung, Sucht, Armut, Migration und ähnliche mehr.

Grundsätzlich ist davon auszugehen, dass das unmittelbare Lebensumfeld einen sehr großen Einfluss auf die gesamte Befindlichkeit und auch Gesundheit eines Jugendlichen nimmt. Dementsprechend sind auch differenzialdiagnostische Fragestellungen häufig ein zentraler Aspekt der Behandlungsplanung.

Spezialisierungen innerhalb der Jugendmedizin

Ein Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin hat die Möglichkeit, sich durch eine ergänzende Weiterbildung zusätzlich fachlich zu spezialisieren. Diese Schwerpunktvertiefungen sind besonders sinnvoll für Mediziner, die in einem Spital arbeiten und dort eine umfassende Versorgung in allen medizinischen Bereichen gewährleisten wollen. Die Weiterbildungen werden in elf verschiedenen pädiatrischen Bereichen angeboten, darunter in den Fachdisziplinen Diabetologie, Kardiologie, Neuropädiatrie, Entwicklungspädiatrie und Kindernotfallmedizin.

Die Jugendmedizin gilt in ihrer Gesamtheit als eine tragende Säule des Schweizer Gesundheitssystems. Sie gewährleistet eine altersgerechte Versorgung von Jugendlichen und ist dabei stets eingebunden in das gesamte medizinische Spektrum.

Zusätzliche Informationen

In unserer Praxis in Kilchberg im Kanton Zürich beraten und informieren wir Sie gerne. Wir sind sowohl mit dem Auto als auch mit dem Zug und der S-Bahn sehr gut zu erreichen. Wir verstehen uns als Ansprechpartner für die gesamte Region, darunter Kloten, Uster, Hinwil, Wetzikon, Rüti, Winterthur, Dübendorf, Regensdorf, Wallisellen, Affoltern am Albis, Horgen, Wädenswil, Baar, Cham, Risch-Rotkreuz, Seuzach, Wiesendangen, Dietikon, Oerlikon, Altstetten, Seebach, Opfikon, Urdorf, Bülach und Adliswil. Wir freuen uns auf Ihren Anruf oder Ihre E-Mail.

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